maria walpen
VITA       

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Wurzeln

Ich stamme aus einer Bauernfamilie im Oberwallis, in der viel gesungen wurde. Mutter war zudem eine begeisterte Theaterspielerin – Vaters Passion gehörte dem sonntäglichen Choralgesang in der Kirche. Dass sich zudem im Walpen-Stammbaum Orgelbauer und Glockengiesser finden, erfüllt mich mit Stolz und Freude. In der Klosterschule übe ich mich im Interpretieren französischer Chansons und gewinne 1971 das erste Oberwalliser-Singfestival. Am Konservatorium Zürich studiere ich Sologesang und an der Musikhochschule Frankfurt das Opernfach (mit Abschluss „Bühnenreifeprüfung“) .

 

Begegnungen und Meilensteine

1976 singe ich im Dorftheater von Naters die Iduna im „Schwarzen Hecht“ von Paul Burkhard – unvergesslich das Engagement und die Spielfreude der Darsteller! 1981 folgt eine Produktion im Corso-Theater Zürich – ich verkörpere Tochter Anna im illustren Kreis (mit Ruedi Walter, Margrit Rainer, Inigo Gallo, Ines Torelli ) TV-Übertragung. 1984 beim Theater für den Kanton Zürich in neuer Inszenierung.
Mit Peter Roth verbindet mich seit 1971 eine intensive Zusammenarbeit. Seine Projekte, die verschiedene Musiksprachen und –stile verbinden, begeistern mich. Während 25 Jahren bin ich Solistin in der „Toggenburger Passion“  / im „Requiem“ von Gabriel Fauré /in Konzerten mit Choral und korsischer Paghjella /  in Liederabenden u.a.
2002 begegne ich Pater Roman Bannwart im Kloster Einsiedeln. Während vier Jahren erfahre ich durch ihn eine Einweihung ins Singen des gregorianischen Chorals: Sternstunden. Er ermutigt mich, diese Gesänge „in die Welt hinauszutragen“. Choral wird mein täglich Sing-Brot und Hauptthema meiner Kurse. Gründung der „Schola Walpensis“ 2006, weitere Singgruppen folgen. 2010 gestalte ich auf Initiative von Franziskus Abgottspon ein Choralrezital  mit live-Aufnahme und CD-Produktion.

Dreimal begleite ich als Sängerin ein Seminar in der Kathedrale von Chartres. Das Singen mit der Gruppe am frühen Morgen im leeren Kirchenraum ist ein besonders kostbares Erlebnis.

Mit Jürg Surber und Mitmusikern erarbeite ich aktuell ein Programm mit Liedern aus dem Mittelmeerraum und folge damit einer alt-neuen Sehnsucht, in Sprachen, Gesänge und Räume anderer Kulturen einzutauchen und so mit der Stimme meinen eigenen Ausdruck zu finden.